| |
|
 |
|
|
|
|
| |
|
|
|
Der Tintenfischpilz
- ein Zuwanderer aus Australien
Fotos:
Ingo Queck
|
|
|
| |
|
 |
|
|
|
|
| |
|
|
|
Neben
Zuwanderern aus den Gruppen der Pflanzen und der Tiere gibt es auch
bei bei den Pilzen einige exotische Vertreter, die unserere Natur
bereichern. Einer davon ist der Tintenfischpilz Clathrus archeri.
Der deutsche Name sagt bereits einiges über die Gestalt
des Fruchtkörpers aus: Der Fruchtkörper teilt sich in
4-6 Arme auf, die bis zu 7 cm lang werden können.

|
|
|
| |
|
|
|
Der
schon optisch auffällige Fruchtkörper sticht in geruchlicher
Hinsicht sogar noch mehr hervor. Bereits aus eingen Metern Entfernung
kündigt er sich - ähnlich wie die Stinkmorchel - durch
einen intensiven Aasgeruch an. Ähnlich wie diese lockt er durch
diesen Geruch Aasfliegen an, die für die Verbreitung seiner
Sporen sorgen sollen. Die Sporen sind als bräunlich-schwarze
Sporenmasse über die Arme verteilt. Die Fliegen fressen diese
Sporenmasse, scheiden sie aber andernorts praktisch unverdaut wieder
aus.

|
|
|
| |
|
|
|
Auch
der Bau und die Entstehung der Fruchtkörper zeigen die Verwandtschaft
zu Stinkmorchel an: in relativ kurzer Zeit brechen die Fruchtkörper
aus noch geschlossenen Jugendstadien, sogenannten "Hexeneiern",
hervor.

|
|
|
| |
|
|
|
Ebenso schnell, wie
die Fruchkörper hervorkommen, sind sie auch schn wieder weg:
Die beiden Bilder unten wurden Mitte Augus im Abstand von drei Tagen
gemacht.

15.08.07:
Der Tintenfischpilz im Vordergrund ist nicht zu übersehen.

18.08.07: Vom Fruchtkörper im Vordergrund ist nichts mehr erkennbar.
Im Bildhintergund ist allerdings ein neuer zu sehen.
|
|
|
| |
|
|
|
Der
Tintenfischpilz stammt aus Australien. In Europa fand man die Art
erstmals 1914 in den Vogesen, 1938 im Schwarzwald. Die Ostgrenze
des europäischen Areals dürfte derzeit in Ostpolen und
der Slowakei liegen. Der Sprung nach Europa ist den Sporn des Pilzes
wohl mit Hilfe irgendeiner Schiffsladung gelungen.
Die
Bilder oben wurden zwischen Bad Brückenau und Römershag
in einem Laubmischwald mit viel Hainbuche auf Bundsandstein aufgenommen. |
|
|
| |
|
|
|
|
|
|
| |
|
|
|
|
|
|
| |
|
|
|
|
|
|
| |
|
|
|
|
|
|
| |
|
|
|
|
|
|
| |
|
 |
|
|
|
|
| |
|
 |
|
|
|
|
| |
|
 |
|
|
|
|
| |
|
 |
|
|
|
|